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Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth in Wiesbaden

Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth in Wiesbaden

Kirche Wiesbaden Hessen Deutsche Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth in Wiesbaden befindet sich auf dem Neroberg und gehört zur Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland. Sie ist zugleich ein aktives Gotteshaus und eines der bedeutenden historischen Wahrzeichen Wiesbadens.

Die Kirche wurde zwischen 1847 und 1855 für Großfürstin Elisabeth Michailowna errichtet, die junge Ehefrau von Herzog Adolph von Nassau. Nach ihrem frühen Tod ließ der Herzog das Gotteshaus als Grabkirche bauen. Mit der Planung wurde der Wiesbadener Architekt Philipp Hoffmann beauftragt, der sich zuvor intensiv mit russischer Kirchenarchitektur beschäftigt hatte.

Das Gebäude wird von fünf vergoldeten Kuppeln geprägt. Im Inneren befinden sich eine reich gestaltete Ikonostase und ein Sarkophag aus Carrara-Marmor zum Gedenken an Elisabeth Michailowna. Die Großfürstin und ihre neugeborene Tochter wurden in der Krypta beigesetzt.

Heute finden in der Kirche regelmäßig orthodoxe Gottesdienste statt. Direkt neben dem Gotteshaus befindet sich der historische Russische Friedhof, auf dem zahlreiche Persönlichkeiten der russischen und deutschen Geschichte ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

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