Pfarrkirche der Gottesmutterikone „Das Zeichen“ von Kursk in Ulm
Die Pfarrkirche der Gottesmutterikone „Das Zeichen“ von Kursk ist der Hauptgottesdienstort der russisch-orthodoxen Kirchengemeinde der hll. Märtyrer Valentin und Pasikratus in Ulm. Die Gemeinde gehört zur Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats.
Die Geschichte des orthodoxen Gemeindelebens in Ulm reicht bis in die Nachkriegszeit zurück. Seit 1948 wurden orthodoxe Gottesdienste in der historischen Valentinskapelle am Münsterplatz gefeiert. Nach einer längeren Unterbrechung wurde das Gemeindeleben im Jahr 1994 wiederbelebt.
Mit dem Wachstum der Gemeinde reichte die kleine Valentinskapelle zunehmend nicht mehr aus. Im Jahr 2006 erwarb die Kirchengemeinde deshalb ein Gebäude in der Judenhof 9, das zuvor einer örtlichen Baptistengemeinde gehört hatte. Die Räume wurden umfassend renoviert und für den orthodoxen Gottesdienst umgestaltet.
Am 1. November 2006 wurde die neue Pfarrkirche zu Ehren der Gottesmutterikone „Das Zeichen“ von Kursk geweiht und dort die erste Göttliche Liturgie gefeiert.
Heute ist die Kirche in der Judenhof 9 der wichtigste Gottesdienst- und Gemeindestandort des Ulmer orthodoxen Pfarrlebens. Vorsteher ist Abt Maxim Schmidt. Regelmäßig werden samstags die Nachtwache und die Beichte sowie sonntags die Göttliche Liturgie gefeiert. Zusätzliche Gottesdienste an kirchlichen Feiertagen werden im aktuellen Gottesdienstplan veröffentlicht.