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Russisch-Orthodoxe Gedächtniskapelle „Auferstehung unseres Herrn“ in Dachau

Russisch-Orthodoxe Gedächtniskapelle „Auferstehung unseres Herrn“ in Dachau

⌂ Часовня ⌖ Dachau Бавария Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats

Die Russisch-Orthodoxe Gedächtniskapelle „Auferstehung unseres Herrn“ befindet sich auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau in Bayern. Sie ist ein orthodoxer Erinnerungs- und Gottesdienstort und gehört kirchlich zum Umfeld der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats.

Die Kapelle wurde zum Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Dachau errichtet, insbesondere an die zahlreichen Häftlinge aus der Sowjetunion. Die Initiative für den Bau ging von russisch-orthodoxen Kirchenleitungen in Deutschland und Russland sowie von der Botschaft der Russischen Föderation aus.

Der Architekt Valentin Utkin entwarf den achteckigen Holzbau. Die einzelnen Bauteile wurden in Moskau vorgefertigt und im Jahr 1994 von Angehörigen der russischen Streitkräfte auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte aufgebaut. Am 29. April 1995, dem 50. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau, wurde die Kapelle durch Metropolit Nikolai Kutepow von Nischni Nowgorod und Arsamas geweiht.

Die Kapelle steht auf einem kleinen Hügel, der teilweise mit Erde aus den Republiken der ehemaligen Sowjetunion aufgeschüttet wurde. Ihre Architektur und Innenausstattung verbinden die orthodoxe Tradition mit dem Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors.

Die Auferstehungskapelle ist keine gewöhnliche Pfarrkirche mit regelmäßigen wöchentlichen Gottesdiensten. Russisch-orthodoxe Gottesdienste finden insbesondere zu wichtigen Gedenkanlässen statt, darunter die jährlichen Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau.

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